Nach meiner Heimat

Nach meiner Heimat ziehts mich wieder
es ist die alte Heimat noch.
Die selbe Lust, die selben frohen Lieder,
und alles ist ein and’res doch.


Die Wellen rauschen wie einst vor Jahren.
Im Walde springt wie einst das Reh.
Von ferne hört ich Heimatglocken läuten,
die Berge glänzen weiß wie Schnee.


Am Waldesrande steht eine Hütte.
Die Mutter ging dort ein und aus.
Jetzt schauen fremde Menschen aus den Fenstern,
es war einmal mein Elternhaus.


Und in der Heimat angekommen,
doch alles sieht so anders aus.
Die ich geliebt, die sind schon längst gestorben,
ich seh’, ich seh’ sie nimmer  mehr.

        

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